Direkt zum Inhalt

Matronat von «Schweizer Frauen für Mädchen weltweit»

Diese Frauen aus Politik, Wirtschaft und Kultur setzen sich im Matronat der Bewegung «Schweizer Frauen für Mädchen weltweit» für die Projekte von Plan International Schweiz zur Förderung und zum Schutz von Mädchen und jungen Frauen ein:

Barbara Artmann

Inhaberin und Geschäftsführerin Künzli SwissSchuh AG

"Frauen gleichwertige Chancen zu geben, ist eins der wichtigsten Ziele der Gegenwart. Die Grundlage für selbstbewusste Frauen ist die Hilfe für die Mädchen. Besonders in armen Ländern haben es Mädchen allzu schwer. Damit diesen Mädchen weniger Gewalt und Unrecht geschieht und damit sie mehr Bildung und Förderung erlangen, unterstütze ich Plan International Schweiz sehr gern."

Christiane Daepp

Leiterin ideenbuero.ch

"Auch bei uns in der Schweiz ist es immer noch nicht selbstverständlich, dass Mädchen mit ihren Anliegen ernst genommen und angehört werden. Dabei hätten sie viel zu sagen! Es ist mir ein Anliegen, Mädchen eine Stimme zu geben, sie zu ermutigen, sich selbst zu sein und sich für ihre Rechte einzusetzen. Zum Beispiel mit Plattformen wie dem „Ideenbüro“. Hier entwickeln die Mädchen Ideen für ein friedliches Zusammenleben. Die älteren Mädchen beraten die jüngeren, geben dabei ihre Erfahrungen an sie weiter und können so zu deren Vorbildern werden. Solche Plattformen brauchen wir überall auf der Welt. Packen wir es an!"

Zahra Darvishi

Leiterin Corporate Citizenship Schweiz, Credit Suisse

"Der Gedanke, dass Mädchen in weiten Teilen der Erde noch immer keine Chance erhalten, lesen und rechnen zu lernen, geschweige denn einen Beruf, ist unerträglich. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass sich das Recht auf Bildung und Gleichbehandlung für Mädchen in allen Teilen der Welt nach und nach durchsetzt. Politische Systeme und über Jahrhunderte gewachsene gesellschaftliche Strukturen können nicht von heute auf morgen geändert werden. Mit der Initiative von Plan International wird jedoch ein Samen für die Gleichbehandlung von Mädchen gesetzt, der sich stetig vermehrt und die Mädchen von morgen zum Blühen bringt - mit all ihren Bedürfnissen, Träumen und Talenten."

Marielle Donzé

Mitgründerin cottier donzé foundation

"Warum fällt es uns in der Schweiz immer noch so schwer, die Gleichberechtigung von Mann und Frau in die Tat umzusetzen? Wenn wir uns wünschen, dass unsere Töchter ihre Berufe frei wählen und dabei nicht auf Geschlechterstereotypen achten, wenn wir uns mehr Frauen an der Macht und eine bessere Rollenverteilung wünschen, dann müssen wir bei den Kindern ansetzen und sowohl Mädchen als auch Buben für das Thema der Gleichberechtigung sensibilisieren. Ich unterstütze Plan International Schweiz mit dem Ziel, gemeinsam innovative Projekte zu entwerfen, die den Unternehmerinnengeist der Mädchen wecken und somit den Grundstein für eine gleichberechtigte Zukunft legen."

Anita Fetz

Ständerätin Kanton Basel-Stadt

"Viele Mädchen in armen Ländern werden vernachlässigt, erhalten keine Bildung, manche werden gar missbraucht und versklavt. Das ist eine schreiende Ungerechtigkeit und muss sich ändern. Diese Mädchen sind die Zukunft von unterentwickelten Ländern. Sie zu unterstützen bringt viel für die betroffenen Gesellschaften, denn sie sind die zukünftigen Familienernährerinnen. Darum unterstütze ich die Mädchenkampagne von Plan International Schweiz."

Cordelia Hagi

Inhaberin und Geschäftsleiterin p.i.n.k.elefant GmbH

"Als Mädchen und junge Frau musste ich mich stets mehr beweisen, als meine männlichen Konkurrenten. Die zukünftige Generation von Frauen soll ihre Kreativität zum Nutzen aller ungehindert ausüben und ausleben können. Nur sind wir leider noch weit von diesem Ziel entfernt; vor allem in Entwicklungsländern, wo die Rechte und Entfaltungsmöglichkeiten von Mädchen immer noch massiv beschnitten werden. Deshalb unterstütze ich die Mädchenkampagne von Plan International Schweiz."

Ursula Haller

alt Nationalrätin Kanton Bern

"Ein winzig kleines Adoptivkind aus Indien hat mir vor 31 Jahren meine Augen geöffnet, mein Herz im Sturm erobert. Seit diesem unvergesslichen Augenblick versuche ich mit Rat und Tat mitzuhelfen, dass viele andere Kinder auch eine (Überlebens-)chance erhalten. «Wenn viele kleine Menschen an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, verändert sich die Welt.» (Afrikanisches Sprichwort)."

Heidi Happy

Sängerin

"Zwangsheirat im Kindesalter führt oft zu irreparablen psychischen und physischen Schäden. Unzählige Mädchen müssen dieses Leid noch heute über sich ergehen lassen und können nicht über ihren Lebensweg bestimmen. Ich setze mich mit Plan International dafür ein, dass Betroffene aufgeklärt werden und die Mädchen selbstbewusst und selbstbestimmt, gebildet und gesund in die Zukunft schreiten können."  

Dodo Hug, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

dodo hug

Chansonnière, musikalischer Vielsittich & Sprachakrobatin

"Mädchen- und Frauenförderung und der Kampf gegen Diskriminierung und Ausbeutung müssen auch heute noch als Priorität angesehen werden. Auch wenn es auf den ersten Blick scheint, als hätte sich die Situation der Frauen und Mädchen erheblich verbessert, verrichten noch heute weit mehr Mädchen und Frauen als Männer schlecht bezahlte Arbeit – auch in Europa. Mädchen und Frauen werden auch heute noch in unzähligen Regionen dieser Welt Opfer von Ausbeutung, Diskriminierung und Gewalt. Das muss ein Ende haben!"

Karin Keller-Sutter, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

Karin Keller-Sutter

Ständerätin Kanton St. Gallen 

"Die Gleichstellung von Frauen bringt mehr Wohlstand und beschleunigt die wirtschaftliche Entwicklung. Deshalb müssen wir besonders in die nächsten Generationen der Mädchen investieren und ihnen zu ihren Rechten verhelfen."

Federica de Cesco, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

Federica Kitamura-de Cesco

Schweizer Schriftstellerin

"Mädchen sind die wesentlichen Personen dieser Welt! Sie sind wissbegierig und hilfsbereit, voller Träume und  Ideale, offen für jede Veränderung. Tapfere kleine Kriegerinnen, die noch in vielen Teilen dieser Welt von brutalen Traditionen gedrosselt werden. Man sperrt sie ein, nimmt ihnen die Gesundheit, die Lebensfreude. Weil jene, die sich unterstehen, Mädchen als minderwertig zu bezeichnen, die sie mit feigen Mitteln von der Bildung fernhalten wollen, ja nur zu gut wissen, dass mit der Bewusstwerdung der heranwachsenden Frau ihre Macht in Gefahr ist! Das Lächeln der Mädchen ist das Lächeln der Zukunft. Wir müssen Beistand leisten, damit uns dieses Lächeln erhalten bleibt."

Christa Markwalder, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

Christa Markwalder

Nationalrätin Kanton Bern

"Mädchen in Entwicklungsländern leben in besonders schwierigen Verhältnissen. Wenn sie Chancen erhalten – vor allem dank dem Zugang zu Bildung – und ihr Potenzial nützen können, bauen wir wichtige Stützen für diese Gesellschaften auf. Wie sagt es ein Sprichwort so passend: Bildest du einen Mann aus, bildest du ein Individuum, bildest du eine Frau aus, bildest du eine ganze Familie."

Yvonne Martinelli-Kühni, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

Yvonne Martinelli-Kühni

Leiterin Pflege Inselspital Bern

"Mein Berufsalltag als Leiterin Pflegedienst der Universitätsklinik für Frauenheilkunde findet in einem hochspezialisierten spitzenmedizinischen Umfeld statt, wo die Patientinnen eine erstklassige medizinische Versorgung und die Mitarbeiterinnen sehr gute Aus- und Weiterbildungsangebote erhalten. Da könnte man leicht vergessen, dass junge Frauen nicht in allen Weltgegenden so gute Chancen haben. Deshalb engagiere ich mich für die Mädchenkampagne und die Aktivitäten von Plan International."

Liliane Maury Pasquier 

Ständerätin Kanton Genf 

"Sie sind Kinder und weiblichen Geschlechts. Deswegen werden die Mädchen vielerorts diskriminiert und ihrer Rechte beraubt: Sie haben erschwerten Zugang zu Bildung, müssen Hausarbeit leisten, werden Opfer von geschlechtsspezifischer Gewalt und Kinderheirat, müssen um ihre Gesundheit bangen und haben ein höheres Armutsrisiko. Und dies nur, weil sie Mädchen sind…
Ich wünsche mir, dass das Mädchensein in Zukunft Stolz, Freiheit und Gleichheit bedeutet!"

Edith Olibet, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

Edith Olibet

alt Gemeinderätin Stadt Bern

"Mädchen haben das gleiche Recht auf Bildung und Information wie Knaben. Das ist für mich einerseits eine Frage der Gerechtigkeit. Andererseits leisten wir damit einen wichtigen Beitrag im Kampf gegen Armut. Nehmen wir unsere Verantwortung wahr und ermöglichen wir allen Mädchen und jungen Frauen ein selbstbestimmtes Leben. Sie sind die Mütter von morgen."

Corinne Schärer

Mitglied Geschäftsleitung der Gewerkschaft Unia

"Weltweit müssen immer noch unglaublich viele Mädchen unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten, um für ihre Familien Geld zu verdienen. Sie können dadurch nicht in die Schule gehen und eine Ausbildung geniessen. Schon früh werden Mädchen so ausgebeutet und ihre Chance auf ein gutes Leben wird zunichte gemacht. Nur wer eine Ausbildung absolviert, hat die Möglichkeit, später einen Beruf auszuüben, genügend Geld zu verdienen und auf eigenen Füssen zu stehen. Das bleibt vielen Mädchen verwehrt und darum ist es besonders wichtig, dass wir alles daran setzen, dies zu ändern. Menschenrechte sind nicht teilbar, darum ist die Mädchenkampagne von Plan International Schweiz so wichtig und gemeinsam können wir die Zukunft für Tausende von Mädchen verändern."

Gabriella Schmid, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

Gabriella Schmid

Dozentin und Leiterin Institut Gender & Diversity der Fachhochschule Ostschweiz

"In sogenannten 'Entwicklungsländern' ist die Benachteiligung von Mädchen offensichtlicher als bei uns in der Schweiz. Aber auch hier spielen nach wie vor Mechanismen der Ungleichheit und Diskriminierung. Meine langjährige berufliche Tätigkeit in der Sozialen Arbeit hat mir gezeigt, dass Gewalt und Missbrauch an Mädchen und Frauen weder vor Länder- noch vor Schicht- oder ethnischen Grenzen Halt machen. Es ist mir ein fundamentales Anliegen, dass auch die weibliche Hälfte der Menschheit endlich die gleichen Rechte und Chancen erhält und in ihrer Menschenwürde und persönlichen Integrität respektiert wird."

Sandra Studer

TV-Moderatorin

"Mädchen und Frauen werden auf dieser Welt noch immer unterdrückt und diskriminiert. Gerade in ärmeren Ländern führt der Weg zur aufgeklärten Gesellschaft über die Emanzipation von Mädchen und Frauen. Dazu gehören Bildung und das Recht auf Selbstbestimmung. Es ist meine tiefe Überzeugung, dass nur starke Mädchen und Frauen rückwärts gewandte Mentalitäten und festgefahrene Strukturen aus dem Kern einer Gesellschaft heraus nachhaltig verändern können. Mit Plan International möchte ich helfen, diesen Stein ins Rollen zu bringen."

Brigitte Tag, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

Brigitte Tag

Professorin Rechtswissenschaftliche Fakultät, Präsidentin der Gleichstellungskommission der Universität Zürich

"In vielen Ländern der Welt werden Mädchen wegen ihres Geschlechts diskriminiert. Ich setzte mich dafür ein, dass Mädchen eine faire Chance, vor allem eine solide Ausbildung, medizinische Hilfe und die Möglichkeit bekommen, sich persönlich zu entfalten. Damit sie als Frauen ihr Leben selbst in die Hand nehmen, in Freiheit leben und Vorbild für ihre Töchter und Söhne sein können."

Stefi Talman, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

Stefi Talman

Schuhdesignerin

"Gute Ideen zu unterstützen macht Freude, bei allen Beteiligten. Es ist wichtig, in den Entwicklungsländern substanzielle Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. Diese bei den Mädchen anzusetzen ist eine wirklich gute Idee."

Franziska Teuscher, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

Franziska Teuscher

Gemeinderätin Stadt Bern

"Weil ich ein Mädchen bin, bin ich heute Gemeinderätin der Stadt Bern und Mutter. Nicht alle Mädchen haben die freie Wahl. Aber alle Mädchen müssen werden können, was sie wollen – überall auf der Welt. Dafür brauchen Mädchen die gleichen Chancen und die gleiche Bildung wie Buben. Nur so werden Mädchen zu unabhängigen Frauen, die selbstbestimmt durchs Leben gehen, Vorbilder sind und andere Mädchen unterstützen."

Adèle Thorens Goumaz, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

Adèle Thorens Goumaz

Nationalrätin Kanton Waadt

"Ich möchte mich für Mädchen einsetzen, nicht nur weil ich Frau und Mutter eines kleinen Mädchens bin, sondern auch und vor allem weil die Tatsache, dass Menschen heute noch aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden – wo auch immer auf dieser Erde – schlichtweg unannehmbar ist. Ich habe das Privileg zu einer Zeit und in einem Land zu leben, wo meine Grundrechte generell respektiert werden. Ich wünsche mir, dass alle Mädchen auf der Welt mit diesem Wissen aufwachsen können."

Aline Trede, Mitglied des Matronats von Plan International Schweiz

Aline Trede

Ehemalige Nationalrätin Kanton Bern

"Solange Schulen angegriffen werden, nur weils Mädchenschulen sind, solange Föten abgetrieben werden, nur weil sie weiblich sind, solange Mädchen nicht die gleichen Chancen wie Jungs haben auf dieser Welt, solange gilt für mich, dass wir uns besonders für die Mädchen in unserer Gesellschaft einsetzen müssen. Darum tue ich dies in meiner Politik und auch bei Plan International Schweiz im Matronatskomitee."